[Rezension] Schwarzlicht

 Hey ihr lieben Bücherwürmer!

Heute möchte ich euch gerne den Kriminalroman "Schwarzlicht" von Camilla Läckberg und Henrik Fexeus vorstellen. Vielen Dank an den DroemerKnaur Verlag für das Rezensionsexemplar.

Titel: Schwarzlicht
Autoren: Camilla Läckberg & Henrik Fexeus
Verlag: Droemer Knaur (Knaur HC)
Genre: Kriminalroman
ISBN: 978-3-426-22762-6
Seiten: 624
Preis: 18,00€


Gebundene Ausgabe. Erschienen am 01.04.2022
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Eine düstere Welt von Illusion und Täuschung, rätselhafte Morde und ein faszinierendes Ermittler-Duo: »Schwarzlicht« ist der Auftakt der außergewöhnlichen Krimi-Trilogie von Bestseller-Autorin Camilla Läckberg und Mentalist Henrik Fexeus aus Schweden.

Wer ermordet eine Frau, indem er sie in eine Kiste sperrt und mit mehreren Schwertern durchbohrt? Weil der Fall an einen grausam missglückten Zaubertrick erinnert, zieht die Stockholmer Kommissarin Mina Dabiri den Profiler Vincent Walder hinzu, der selbst als Mentalist auftritt. Doch wie Mina kommt auch Vincent mit Menschen nicht sonderlich gut zurecht. Erst als eine weitere Leiche auftaucht und Vincent einen Code entschlüsselt, der auf einen Countdown hindeutet, beginnen Mina und er einander zu vertrauen – und die beiden müssen feststellen, dass ihre eigenen dunklen Geheimnisse im Zentrum des Falls stehen.

In der Krimi-Reihe »Die Dabiri-Walder-Trilogie« dreht sich alles um psychologische Untiefen, Rätsel, Codes und Illusionen. Die schwedischen Autoren Camilla Läckberg und Henrik Fexeus garantieren düstere skandinavische Spannung auf höchstem Niveau.

Ein Kriminalroman, der jede Menge Spannung und Nervenkitzel verspricht.
Und das hat er auch erfüllt - die meiste Zeit zumindest.

Schon das Cover ist sehr ansprechend. Nicht aufdringlich und die quer darüber gesponnenen Fäden, zeigen die verworrene Situation im Inneren des Buches.
Nicht zu vergessen, der Nagel, der so präsent im Mittelpunkt steht und auch im Buch noch eine zentrale Rolle spielen wird.

Wir begleiten Mentalist Vincent und Ermittlerin Mina in einem sehr brutalen Fall.
Die Morde erinnern an Zaubertricks, die aber ihren Zauber verloren haben, dieser ist einer brutalen Realität gewichen.
Wir begleiten die Ermittler über mehrere Monate hinweg, erleben Höhen, aber auch Tiefschläge. Dabei erfährt der Leser viele Details über Obduktionen, ermittlungstechnische Verfahren und den ein oder anderen Trick von Zauberern.

Es gibt keinen einheitlichen Erzähler. Die Kapitel springen zwischen den einzelnen Ermittlern und Opfern hin und her, es gibt auch Zeitsprünge in die Vergangenheit, die dem Leser das ein oder andere Rätsel im Kopf zurück lassen.

Zwischen all den erschreckenden Morden werden viele persönliche Probleme und Themen der einzelnen Protagonisten besprochen. Manchmal zu viel. Das hat leider des Öfteren den Spannungsbogen aus der eigentlichen Handlung genommen.
Besonders Mina und Vincent stehen oft im Mittelpunkt.
Vincent - ein Mentalist mit der ein oder anderen Zwangsstörung. Immer wieder muss er zwanghaft Muster und Zahlen erkennen und sie zu einem stimmigen Bild zusammenbringen.
Mina - Ermittlerin, mit einer Phobie vor Schmutz, Bakterien - Desinfektionsmittel ist ihr ständiger Begleiter.

Zwangsstörungen sollten thematisiert werden. Es ist wichtig, dass auch auf sowas hingewiesen wird. Für Betroffene ist es Dauerzustand, für uns ist es eine Thematik, über die wir mal 600 Seiten lang etwas lesen und danach wieder ignorieren. Trotzdem hat es den Lesefluss und das Leseerlebnis manchmal etwas gedämpft.

Ein grundsätzlich sehr spannender Kriminalroman mit einigen Gänsehautmomenten, der jedoch durch zu viel persönliches und familiäres Drama der Protagonisten, seinen Spannungsbogen manchmal verloren hat.

Dennoch möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen und freu mich schon auf den nächsten Band der Krimi-Reihe »Die Dabiri-Walder-Trilogie« und weitere spannende Fälle.



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