[Rezensoin] RABBITS. Spiel um dein Leben

 Hey ihr lieben Bücherwürmer!

Heute möchte ich euch den Thriller "RABBITS. Spiel um dein Leben" von Terry Miles vorstellen.
Vielen Dank an den Penguin Verlag und das Bloggerportal, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Titel: RABBITS. Spiel um dein Leben
Autor: Terry Miles
Verlag: Penguin Verlag
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-328-60227-9
Seiten: 496
Preis: 18,00€

Paperback. Erschienen am 21. März 2022
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Deine Mitspieler: unbekannt.
Die Regeln: tödlich.
Der Einsatz: Dein Leben.

Es ist ein normaler Arbeitstag. Du siehst auf die Uhr: 4.44. Du checkst deine Mails, und 44 ungelesene Nachrichten warten auf dich. Schockiert realisierst du, dass heute der 4. April ist – der 4.4. Und als du in dein Auto steigst, um nach Hause zu fahren, zeigt der Kilometerzähler 44.444 an.

Zufall? Oder hast du gerade RABBITS für dich entdeckt?

Seit vielen Jahren hat K keine Familie mehr und kann sich nur noch auf zwei enge Freunde verlassen – Chloe und Baron. Gemeinsam sind sie süchtig nach RABBITS. Niemand weiß genau, seit wann dieses geheime Spiel im Untergrund existiert. Wann endlich die nächste Runde beginnt. Wer mitspielt. Was der Gewinner bekommt. Doch diese eine Regel ist klar: Die Spieler dürfen nicht darüber sprechen. Und wer gegen die Regel verstößt, schwebt in Lebensgefahr. So wie ein berühmter Ex-Spieler, der K einen Auftrag erteilt und plötzlich spurlos verschwindet. Alarmiert schlägt K alle Warnungen in den Wind und fängt an, den Hinweisen zu folgen – ohne zu ahnen, dass die gefährlichste RABBITS-Runde aller Zeiten längst begonnen hat.


K und seine 2 Freunde Chloe und Barron sind besessen von einem Underground-Spiel - RABBITS. Ein Spiel, über das keiner sprechen darf, dessen Spielablauf unergründlich ist, nur eines ist klar - finde die Diskrepanzen und Koinzidenzen.

Die 3 erscheinen wie richtige Nerds und Hardcore-Gamer. Schon von Kindheit an, werden sie mit den vielen Facetten der Gaming Welt konfrontiert.
Um dem Leser diese Welt näher zu bringen, werden viele Games und Begriffe genutzt, die teilweise eher irreführend sind, wenn man sich in diesem Bereich nicht auskennt.

Ich habe sehr lange gebraucht, um zu verstehen, dass man eigentlich von Beginn an in dem Spiel steckt. K und Chloe finden immer wieder irgendwelche angebliche Hinweise, folgen diesen, finden wieder irgendetwas Merkwürdiges - ein langer Kreislauf. Normalen Menschen würde so etwas wohl gar nicht auffallen, aber wer so besessen ist, kann sogar in Normales etwas ungewöhnliches hineininterpretieren. Und genau so wirkte es hier, erzwungen, spannungslos, unzusammenhängend.

Man konnte von außen als Leser auch nicht miträtseln, da die Hinweise so kryptisch und speziell waren. Wären die Rätsel greifbarer und nachvollziehbarer gewesen, wäre das Leseerlebnis mit Sicherheit viel spannender geworden.
 
Generell habe ich dieses Spiel nicht verstanden. Es wirkte so willkürlich, wer dabei ist, wie es funktioniert, was die Regeln sind (außer, dass man nicht darüber reden darf). Spannungsfaktor war für mich gleich null. Als dann die Gespräche auf Quantenphysik und Multiversen gesteuert wurden, sind die Fragezeichen in meinem Kopf explodiert. Manchen mag es vielleicht gefallen, etwas im unklaren gelassen zu werden, sich selbst wie der Protagonist zu fühlen, mit all den Fragen im Kopf. Mich hat es im Lesefluss eher gehindert, da ich zeitweise gar nicht mehr wusste, was das Buch eigentlich von mir möchte und worin der eigentliche Sinn und die Handlung bestehen.

Die Charaktere waren flach und unsympathisch - bis auf ihre Gamer-Leidenschaft blieben sie eher blass.

Besonders irreführend ist die Bezeichnung Thriller. Denn dieses Buch hatte meiner Meinung nach wenig mit einem Thriller gemeinsam. Es driftet eher in die Kategorie Sciene Fiction oder Gaming-Content ab, aber einen Thriller stelle ich mir anders vor.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Zu verwirrend, zu unklar, es wirkte oft zusammenhangslos und am Ende hat man nur eine Menge Fragezeichen im Kopf. Ein Buch und eine Idee mit viel Potential, aber für mich war die Umsetzung leider nicht ausgereift und es wird bei mir nachträglich nicht für schalflose Nächte sorgen.




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